Fachbegriffe aus dem Bereich der Feuerwehr
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Erklärung |
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112
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Europaweite Notrufnummer, die vorwahlfrei und gebührenfrei ist. Mit ihr kann eine direkte und schnelle Verbindung zur Leitstelle hergestellt werden. Diese alarmiert nach Abfrage des Anrufers die Einsatzkräfte.
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A-Saugschlauch
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Der A-Saugschlauch ist ein Schlauch, der seine röhrenförmige Form immer beibehält und bei der Entnahme von Wasser aus unabhängigen Löschwasserversorgungen verwendet wird.
Damit ein Saugschlauch diese Beispiele erfüllt und beim Erzeugen von Unterdruck nicht zusammenklappt, befindet sich in seinem Inneren eine verzinkte Drahtspirale. Diese ist dann abwechselnd mit vielen dünnen Gewebe- und Gummischichten umgeben, die ineinander zusammenvulkanisiert sind. Eine äußere Drahtspirale soll den Schlauch vor mechanischen Beschädigungen schützen. Bei Saugschläuchen neueren Datums wird auf die Anbringung der äußeren Drahtspirale verzichtet.
Ein Saugschlauch muss von innen gegen Wasserdruck und von außen gegen atmosphärischen Luftdruck dicht sein.
Der Saugschlauch der Größe A hat eine Länge von 1,6 m und einen Durchmesser von 110 mm.
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Aktiv
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Als "Aktiv" bezeichnen wir alle dem Einsatzdienst angehörenden Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen. Mit 60 Jahren scheidet man aus Altersgründen aus dem Aktiven Dienst aus und wird automatisch in die Ehrenabteilung übernommen.
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Atemschutz
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Bei jedem Brand entstehen giftige Stoffe, die meist gasförmig sind und als Rauch oder Qualm nicht nur die Sicht für Feuerwehrleute beeinträchtigen sondern ganz besonders ihre Gesundheit durch Einatmen gefährden. Infolge dessen ist heute ein Brandeinsatz ohne Atemschutzausrüstung nicht mehr möglich. Die Einsatzkräfte atmen entweder gefilterte Luft über eine Atemschutzmaske ein (Filtergeräte) oder Atemluft, die sie aus mitgeführten Atemluftflaschen ebenfalls über eine Atemschutzmaske erhalten.
Aliases (separate with |): PA
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Bergen
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ist das Einbringen von Leichen, Kadavern, oder gefährdeten Sachwerten.
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Berufsfeuerwehr
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Die Angehörigen der Berufsfeuerwehr versehen ihren Dienst hauptamtlich, ihr Beruf ist Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann. In Städten über 100 000 Einwohnern sind Berufsfeuerwehren (BF) gesetzlich vorgesehen, es gibt allerdings auch Ausnahmen. Neben den BF bestehen in den Großstädten auch Freiwillige Feuerwehren. In Schleswig-Holstein gibt es z.Z. 4 Berufsfeuerwehren.
Aliases (separate with |): BF
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Betriebsfeuerwehr
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Betriebsfeuerwehren sind Feuerwehren in Betrieben und Verwaltungen, sie schützen nur den betreffenden Betrieb. Wenn sie in Aufbau, Ausstattung und Ausbildung einer Gemeindefeuerwehr (FF) entspricht, kann sie als Werkfeuerwehr (WF) anerkannt werden. Sie unterliegt damit der staatlichen Aufsicht.
Aliases (separate with |): Werkfeuerwehr
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Brandgase
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Ein gasförmiges Gemisch aus giftigen Stoffen, die bei einem Brand entstehen. Je nach brennendem Stoff, Temperatur und Luftzufuhr ist die Zusammensetzung sehr unterschiedlich. Neben Kohlenmonoxid und Kohlendioxid entstehen Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und viele andere Atemgifte.
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Brandklassen
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Die Einteilung der brennbaren Stoffe erfolgt in vier verschiedene Klassen. Daraus können dann auch die Löschmittel abgelesen werden.
Klasse A:
feste Stoffe z.B. Holz, Kohle
Löschmittel: Wasser, Schaum
Klasse B:
flüssige Stoffe z.B. Benzin, Lacke
Löschmittel: Schaum, Pulver
Klasse C:
gasförmige Stoffe z.B. Acetylen, Butan
Löschmittel: Pulver, Kohlendioxid
Klasse D:
Metalle z. Aluminium
Löschmittel: Sand, Pulver
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Brandmeldeanlage
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Fernmeldeanlage, die Brände selbständig an Feuerwehr oder/und an die Leitstelle melden und gleichzeitig optisch und akustisch anzeigen. Sie können auch Löschanlagen aktivieren und die eigenen Anlagenteile überwachen und Fehler anzeigen. Sie bestehen aus den Meldern, dem dazu erforderlichen Leitungsnetz und der Brandmeldezentrale. Brandmeldeanlagen sind in Krankenhäusern, Fabriken, Bürogebäuden usw. installiert.
Aliases (separate with |): BMA
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