Unser Einsatzgeschehen

 

eiko_icon Gasalarm in Gemeinschaftsschule


Einsatzart: Techn. Rettung > Person in Notlage Zugriffe: 892
Einsatzort: Barsbüttel, Soltausredder
Datum: 06.04.2017
Einsatzbeginn: 09:49 Uhr
Einsatzende: 12:00 Uhr
Alarmierung über: Sirene & Melder
Mannschaftsstärke: 13
eingesetzte Kräfte :

Feuerwehr Willinghusen
  • LF 20/16
  • MZF
  • TLF 16/25
Feuerwehr Barsbüttel
    Feuerwehr Stemwarde
      Feuerwehr Stellau
        Feuerwehr Glinde
          Polizei
            Rettungsdienst

              Fahrzeugaufgebot :   LF 20/16  MZF  TLF 16/25
              Technische Hilfe (sonstige)

              Einsatzbericht :

              Großeinsatz für Gemeindefeuerwehr nach Pfefferspray-Attacke an der Erich-Kästner Gemeinschaftsschule in Barsbüttel
              Die Gemeindefeuerwehr Barsbüttel wurde am 06.04.2017 um 9:49 Uhr mit allen vier Ortswehren zur Erich-Kästner Gemeinschaftsschule im Soltausredder alarmiert. Ersten Meldungen zur Folge handelte es sich um einen zunächst unklaren Gasaustritt, der sich aber nicht bestätigte. Während des laufenden Einsatzes konnte dann aber zweifelsfrei festgestellt werden, dass Pfefferspray im Bereich der Aula versprüht wurde.
              Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte befanden sich bereits eine Vielzahl an Schülern der unteren Jahrgangsstufen vor dem Schulgebäude und husteten teilweise panisch und unter Schock.
              In enger Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst wurden 74 betroffene Kinder betreut; Acht von Ihnen wurden leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser verbracht. Durch das Einatmen von Pfefferspray lagen überwiegend Inhalationstraumata vor, die zu Hustenreizungen, Kopfschmerzen und Übelkeit führten.
              Die Rettungskräfte haben die Kinder beruhigt und mit Decken und Getränken versorgt. Parallel folgte die Sichtung durch die anwesenden Notärzte.
              In dem Gebäude wurde durch die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz nach dem Auslöser gesucht. Im Anschluss wurde es umfangreich belüftet. Gegen 11:15 Uhr wurde das Schulgebäude wieder freigegeben.
              Alle anderen Schüler, die nicht unmittelbar von dem Pfefferspray betroffen waren, warteten auf der anderen Seite der Schule sowie in der angrenzenden Turnhalle.
              Zusätzlich zur Gemeindefeuerwehr wurden auch die Feuerwehr Glinde, sowie zahlreiche Kräfte vom Rettungsdienst, Notärzte, Schnell-Einsatzgruppe (SEG Stormarn) und die Technische Einsatzleitung (TEL-Stormarn) alarmiert.
              Noch während des laufenden Einsatzes hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
               
               

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