Unser Einsatzgeschehen

 

eiko_icon FEU4 - Brennt Lagerhalle


Einsatzart: Brandeinsatz > Gewerbebetrieb Zugriffe: 1923
Einsatzort: Willinghusen, Stemwarder Landstraße
Datum: 11.06.2016
Einsatzbeginn: 03:27 Uhr
Einsatzende: 20:30 Uhr
Alarmierung über: Sirene & Melder
Mannschaftsstärke: 25
eingesetzte Kräfte :

Feuerwehr Willinghusen
  • LF 20/16
  • MZF
  • TLF 16/25
Feuerwehr Barsbüttel
    Feuerwehr Stemwarde
      Feuerwehr Stellau
        Feuerwehr Glinde
          Feuerwehr Oststeinbek

            Fahrzeugaufgebot :   LF 20/16  MZF  TLF 16/25
            Feuer groß

            Einsatzbericht :

            Ein Großfeuer hat in den frühen Morgenstunden des 11.06.2016 einen großen Sachschaden auf einem Industriegelände im Barsbütteler Ortsteil Willinghusen angerichtet. Es brannten mehrere gewerblich genutzte Hallen, sechs PKWs, ein Transporter sowie ein Boot.
            Um 3:27 Uhr löste die Leitstelle in Bad Oldesloe Großalarm aus. Im Zuge der Alarmierung „FEU 3“ wurden die vier Ortwehren der Gemeinde Barsbüttel sowie die Feuerwehr Glinde alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle in der Stemwarder Landstraße war die schwarze Rauchwolke über Willinghusen zu sehen. Mit Radiodurchsagen wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
            Vier betroffene Gebäude auf dem verwinkelten Gelände, sowie ein Boot und ein Transporter standen bereits lichterloh in Flammen, so dass umgehend mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung begannen. Schwierig hierbei war die Wasserversorgung, die zuerst aus den Tanks der Löschfahrzeuge entnommen werden musste, bevor die Wasserleitung über eine Länge von rund 300 Meter aus dem angrenzenden Löschteich aufgebaut werden konnte.
            Eine größere, angrenzende Halle sowie eine Lackierhalle konnten noch rechtzeitig vor den Flammen geschützt werden. Der Einsatzleiter Norman Schumann erhöhte das Einsatzstichwort auf „FEU 4“, so dass noch zusätzlich die Feuerwehr Oststeinbek alarmiert wurde, so dass insgesamt 105 Feuerwehrleute im Einsatz waren.
            Auf Grund der Brandausbreitung in den vier Brandabschnitten wurde eine massive Anzahl von Atemschutzgeräteträgern benötigt, die im Verlauf des Einsatzes Luft aus rund 90 Atemschutzflaschen verbrauchten. Diese konnten aber bereits von der ebenfalls alarmierten Kreisfeuerwehrzentrale an der Einsatzstelle getauscht werden.
            Immer wieder gab es auf dem Gelände Explosionen, weil in den betroffenen Hallen auch Gasflaschen lagerten. Schwierigkeiten bereite auch eine große Anzahl von in Brand geratenen Reifen, die eine extrem starke Hitze produzierten und immer wieder die Rauchgase durchzünden ließ (Flashover). Diese Flammen konnte nur mit einem massiven Einsatz von Schaum gelöscht werden.
            Zu Spitzenzeiten wurde das Feuer gleichzeitig aus neun Rohren bekämpft. Drei Feuerwehrleute mussten vom Rettungsdienst behandelt werden. Um 20:30 Uhr konnte der Einsatz endgültig von der Feuerwehr beendet werden! Zur Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat bereits an der Brandstelle die Ermittlungen aufgenommen.

            Foto: L. Ebner & Chr. Leimig
             

            Sonstige Informationen

            Einsatzbilder

             
             

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